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Einmaleins der Elektrobiologie und Geobiologie
1. Elektrische Wechselfelder sind die Folge der unter Spannung stehenden Elektroinstallation. Jede Steck- und Verteilerdose, alle Kabel und Geräte mit Netzanschluss strahlen, unabhängig davon, ob
Strom fließt oder nicht. Der Mensch nimmt diese Felder durch seinen Wassergehalt von ca. 70% wie eine Antenne auf. Elektrische Wechselfelder durch eine Stegleitung in der nahen Wand, die Nachttischlampe oder ein
Verlängerungskabel in Bettnähe reichen, um den menschlichen Körper unter Spannung zu setzen.
Das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk RWE hat festgestellt, dass 15 Millivolt ausreichen, um Nerven zu reizen. In jedem zweiten Schlafzimmer sind Körperspannungen zwischen 1.000 und 20.000 Millivolt zu messen. Das bedeutet
Stress. Jede einzelne unserer zigmilliarden Zellen erledigt mehr als hunderttausend biophysikalische Funktionen pro Sekunde. Die Nervenzellen des Gehirns stellen sekündlich eine Billiarde elektrischer Verbindungen her. Diese
sensiblen Abläufe sollen geschont werden, wo und wann immer es geht.
2. Magnetische Wechselfelder entstehen nur durch fließenden Strom, also immer dann, wenn ein oder mehrere Verbraucher im 50 HZ Wechselstromnetz eingeschaltet sind. Diese Felder
breiten sich besonders intensiv an den Transformatoren der vielen alltäglichen Kleingeräte des Haushaltes aus. Aber auch an Metallrohren der sanitären Installation (Heizung, Gas, Wasser) wenn diese unterschiedliche Erdpotenziale
aufweisen. Dazu kommen die Felder von draußen: Hochspannungsleitungen, Trafostationen, Bahnstrom. Viele Radiowecker oder Trafos von Niedervoltbeleuchtungen ergeben in fünfzig Zentimeter Abstand das Feld einer
Hochspannungsleitung. Gemessen wird die magnetische Flussdichte in Nanotesla(nT). Sie sollte im Schlafbereich 10 - 20 nT nicht übersteigen. Die biologischen Risiken dieser elektromagnetischen Felder sind weltweit erforscht.
Wissenschaftliche Studien aus den USA und Schweden berichten seit Jahren über signifikante Zusammenhänge mit z.B. Kinderleukämie, Krebs, Hormonstörungen, Hirntumoren etc. Elektrische und magnetische Wechselfelder sind in
biologisch riskanten Größenordnungen Dauergast in unseren Wohnungen, an Schlaf- und Arbeitsplätzen. Meist sind sie einfach vermeid- oder verzichtbar und gut zu sanieren. Wir können heute auf Strom nicht mehr verzichten. Es geht
nicht um die Verteufelung dieser Energie, nicht um ein "zurück in die Höhle bei Kerzenschein", auch nicht um Panikmache, sondern um Bewusstmachung der gesundheitlichen Risiken. Risikoloser Umgang mit der elektrifizierten Umwelt
ist durchaus möglich.
3. Elektrische Gleichfelder (auch elektrostatische Ladung) sind die Folge von Synthetikfasern und Kunststofflichem. Das Gesundheitsrisiko von Elektrostatik ist kaum erforscht,
obwohl es keinen Umwelteinfluss gibt, der unser heimisches Raumklima nachhaltiger ruinieren könnte. Durch elektrostatisch geladene Flächen wie z.B. Synthetikteppiche, Gardinen, Tapeten, Möbelbeschichtungen aus Kunststoff,
lackierte und versiegelte Oberflächen wird die Luftelektriziät kritisch erhöht und die lebenswichtige Luftionisation dramatisch reduziert. Ein gutes Klima in Freien ergibt etwa 100 Volt pro Meter Luftelektrizität und 1000
Luftionen pro Kubikzentimeter. In modernen Wohnungen voller Synthetik werden über 20.000 V/m Luftelektrizität, zehnmal so viel wie Föhn, dafür weniger als 100 Luftionen, zehnmal weniger als Erholungsklima, gemessen.
4. Magnetische Gleichfelder entstehen an magnetisierten Stahlteilen. Durch diese künstlichen Magnetfelder kann unser natürliches Erdmagnetfeld derart verzerrt werden, dass man
diesen Effekt oft schon mit einem einfachen Kompass nachweisen kann: Die Kompassnadel findet im Einfluss der unnatürlichen Felder den natürlichen Bezugspunkt Norden nicht mehr und weicht in Richtung Süd, Ost oder West ab. Das
darf nicht sein. Jeder Organismus braucht das ungestörte Erdmagnetfeld, es ist ein wichtiger biologischer Ordnungs- und Orientierungsfaktor für alle lebendigen Abläufe. Heizkörper und Türzargen aus Stahl, Träger in der Baumasse
und Armierungen im Boden, Lautsprecherboxen und alle möglichen Einrichtungsgegenstände können im nahen Umkreis für magnetische Unruhe sorgen. Es ist besonders wichtig, einen magnetisch ungestörten Schlafplatz zu haben.
Wissenschaftliche Forschungen weisen darauf hin, dass Gesundheitsbeschwerden bevorzugt da auftreten, wo unnatürlich intensive Magnetfelder den Körper als Dauerbelastung erreichen. Dass Metalle im Bett das natürliche Erdmagnetfeld
verändern und sich dabei negativ auf die Gesundheit des Schlafenden auswirken können, wurde mit einem Gutachten von Prof. Lotz bewiesen. Zitat: "... so verschwanden in der Mehrzahl der Fälle die negative Beeinflussung der
Schläfer (z.B. in Form von Schlafstörungen, Herz und Kreislaufbeschwerden etc.) sobald Eisen oder Stahl aus dem Bett entfernt wurden". Deshalb sollte im Bett konsequent auf Metalle verzichtet werden.
5. Erdstrahlung gibt es immer und überall. Radioaktivität kommt aus der Erde und das Erdmagnetfeld zieht Kompassnadeln nach Norden. Es gibt auch messbare Anomalien, die
geologische Störzonen genannt werden. Sie entstehen durch unterirdische Wasserläufe, Verwerfungen und andere terrestrische Vorkommen. Diese Zonen sind dezimeter- oder meterbreit und je nach lokaler Umgebung unterschiedlich oft
anzutreffen. Mit sog. Magnetometern, die das Gleichgewicht des Erdmagnetfeldes prüfen, können kleinste Disharmonien festgestellt werden. Bei natürlichen Strahlungsintensitäten über z.B. Wasseradern und Verwerfungen, spricht man
von "Reizzonen", "Störzonen" oder "geopathogenen Zonen". Dr. Bergsmann von der Universität Wien wies in seiner Forschungsarbeit die Reaktionen von fast 1.000 Patienten auf "natürliche Phänomene" nach. Die Ergebnisse sind in
seinem Buch "Risikofaktor Standort" veröffentlicht. Versuche haben eindeutig gezeigt, dass ein schlechter Standort des Schlafplatzes zu einer generellen Regulationsstörung des Organismus führt, aus der sich eine
Leistungsminderung aller biologischen Systeme ergeben kann. Somit sind die Auswirkungen eines schlechten Standortes nicht unbedingt die Ursache einer Krankheit, aber er ist ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor". Liegen
starke geologische Störungen vor, dann hilft nur das Ausweichen auf einen ungestörten Platz. Tests von über 100 Abschirmgeräten bzw. -decken haben ergeben, dass keines auf Dauer hält, was es verspricht. Ist es nicht möglich einer
Störzone am Schlafplatz auszuweichen, sollten wenigstens harmonisierende Naturmaterialien, wie z.B. Stroh oder Torf verwendet werden. Es gibt noch eine ganze Palette von Faktoren, die bei einer baubiologischen Haus- und
Schlafplatzuntersuchung Beachtung finden. So sind z.B. toxische Gase aus Holzschutz- und Lösungsmitteln, Kunststoffe, Kleber und Farben ein biologisches Risiko. Auch die Luftqualität in Bezug auf Sauerstoff, Kohlendioxid, Feuchte
oder Temperatur. Mikrobiologische Aspekte wie Allergene, Schimmelpilz und Hausstaub, auch Lärm oder Vibrationen.
FAZIT: Jeder einzelne Stressfaktor kann das "Zünglein an der Waage" sein, der letzte Tropfen, der das strapazierte Fass zum Überlaufen bringt. Umwelt fängt zu Hause an Ein
gesunder Schlafplatz ist die erste Anforderung !
( moebelle gmbh 2001 - in Zusammenarbeit mit sembella Naturmatratzen) |